Isabell Werth: Mit Helm aufs Pferd

Deutschlands Nr. 1 will Vorbild sein - ab sofort reitet sie den neuen uvex Dressurhelm - auch bei offiziellen Turnieren

30.000 Unfälle geschehen laut Statistik der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jedes Jahr im Reitsport in Deutschland. 85 Prozent davon sind Frauen. Besonders gefährdet dabei vor allem die junge Reiterinnen: Mädchen unter 14 Jahren seien bei 40 Prozent aller Reitunfälle betroffen. Insgesamt rangiert Reiten an vierter Stelle der unfallträchtigsten Sportarten, gleich nach Fußball, Hand-/Volley-Basketball und Inlineskating.

Das Europäische Erhebungssystem für Sportunfälle (EHLASS), das sich u.a. auch mit den bei Reitunfällen betroffen Körperteilen befasste, ermittelte: Zehn Prozent der Verletzungen beim Reiten sind Kopfverletzungen, am häufigsten wird eine Quetschung bzw. Prellung des Gehirns festgestellt (ca. 50%), doch auch ein Knochenbruch des Schädels (ca. 20%) und Schädelquetschungen und -prellungen (ca. 10%) sind mögliche Konsequenzen von Reitunfällen.

Es gibt unterschiedlichste Statistiken und Studien zu Reitunfällen innerhalb der europäischen Länder. Jedoch stets ist der Anteil der Kopfverletzungen bei  Reitunfällen mit tödlichem Ausgang hoch – zu hoch – zwischen 57 und 83 Prozent. Das Tragen eines Helms könnte dies in den meisten Fällen verhindern

Isabell Werth, Deutschlands erfolgreichste Dressurreiterin, beschloss deshalb: mit Helm aufs Pferd. Egal ob zu Hause beim Training oder im Viereck beim offiziellen Wettkampf: Sie trägt Kopfschutz.

Die unangefochtene Nummer eins der Dressur mit acht olympischen Medaillen, acht WM- und 15 EM-Medaillen und achtfache Deutsche Meisterin will mit gutem Beispiel vorangehen.

„Als Athletin im Mittelpunkt der Öffentlichkeit, aber auch in meiner Verantwortung als Mutter sowie für meine Mitarbeiter, in der ich stehe, sehe ich dies als Verpflichtung im Sinne von Unfallprophylaxe an.“

Insbesondere in der Dressurdisziplin, wo Helmtragen noch fast ein Tabu sei und selbst im Wettkampf  Zylinder ohne jede Schutzfunktion getragen würden, bestünde Handlungsbedarf, so Werth.

Denn auch die Dressurreiterei sei gefährlich, wie der schwere Sturz mit dramatischen Folgen ihrer Kollegin, der US-Amerikanerin Courtney King-Dye, im Vorjahr traurig dokumentierte.

Isabell Werth entschied sich für die Firma uvex als Helmausrüster und unterzeichnete einen mehrjährigen Vertrag beim Fürther Reithelmhersteller. „Die hohen Sicherheitsstandards der uvex Reithelme, der Komfort, die optimale Belüftung und auch die zur Dressurdisziplin passende klassisch-edle Optik haben mich vollkommen überzeugt“.

„Wir freuen uns sehr, dass wir eine solch herausragende international erfolgreiche Top-Athletin für uns gewinnen konnten“, erklärt der uvex Geschäftsbereichsleiter Reitsport Marcus Krehan. „Nun auch Isabell Werth als weltweite „Ikone“ des Dressursports mit unseren Produkten „Made in Germany“ auszustatten, macht uns stolz.“ Es sei beachtlich, so Krehan, dass Isabell Werth als weltweit bekannte Athletin eine aktive Vorbildrolle einnehmen wolle – umso mehr als im Dressursport das Helmtragen noch sehr unpopulär sei. „Ein Pferd“, so Krehan, „wiegt  400-500 Kilogramm, ist bis zu 1,70 m hoch und kann bis zu 65 km/h schnell werden. Wer ohne Kopfschutz damit stürzt, kommt selten heil davon. Was sich im Rad- und im Skisport schon weitestgehend durchgesetzt hat, ist erst recht beim Reiten zum Schutz des Kopfes nötig. Isabell Werth trägt in ihrer neuen Vorbildrolle mit ihrer Maßnahme dazu bei, den Reitsport ein Stück sicherer zu machen.“

Isabell Werth trägt eine absolute uvex Weltneuheit, einen Reithelm, speziell für den Dressursport entwickelt. Dieser uvex Dressurhelm verfügt über die höchsten Sicherheitsstandards im Reithelmbau nach der EU-Norm EN 1384 und wird gleichzeitig dem elegant-edlen Anspruch dieser Disziplin auch in der Optik gerecht. Neue Wege und Maßstäbe für eine Reitkategorie, die bislang auch im offiziellen Wettbewerb auf Kopfschutz verzichtete und dem klassischen Zylinder den Vorzug gab.

Höchste Sicherheit: Der uvex Dressurhelm ist eine hochmoderne Hartschalen-Konstruktion in spezieller Spritzgusstechnik. Die Helmschale wird aus Polycarbonat gefertigt, einem extrem widerstandsfähigen Kunststoff, die Innenkalotte besteht aus EPS-Styropor-Material und ist in der Lage, auftretende hohe Energie, wie bei einem Aufprall oder durch einen Huftritt, zu absorbieren. Diese Bauweise ermöglicht besondere Leichtigkeit bei dennoch höchster Schutzfunktion.

Stilsicherer Look: Bei der Gestaltung der Schirmform, der in einem Guss mit der Schale zusammen gefertigt wird, stand der klassische Zylinder Pate. Der stylistische Pfiff und Wow-Effekt: Auf die Außenschale werden in aufwändiger Handarbeit ein hochwertiger eleganter Brokatsamt in Paisley-Prägung oder ein Nubuk-Leder-Imitat appliziert. Drei Farbstellungen – bronze, marine und schwarz –  stehen zur Auswahl.

Optimale Belüftung: Das intelligente klimaregulierende Innenleben sorgt für einen „kühlen Kopf“ in allen Situationen, auch wenn Wärme und dauerhafte körperliche Anstrengung wie bei der Dressur ins Spiel kommen.

Perfekte Anpassung und Komfort: Durch das integrierte IAS-3D-Verstellsystem ist stufenlose Anpassung auf die individuelle Kopfform möglich – in Höhe u n d Umfang.

Diesen Dressurhelm trägt Isabell Werth vorerst exclusiv – offiziell wird er erst bei der kommenden Reitmesse SPOGA horse im Februar 2012 präsentiert und anschließend im Frühjahr in den Handel kommen.

 

uvex Reitsport

Das Engagement von uvex im Reitsport ist vergleichsweise jung,  vor nicht einmal drei Jahren führte das Fürther Familienunternehmen, das in weltweit führender Position Skihelme, Skibrillen, Rad- und Sportbrillen herstellt, die Reithelme auf dem Markt ein, die innerhalb kürzester Zeit einen Siegeszug in der Reitwelt hinlegten. Inzwischen ist uvex mit großen Schritten bereits auf dem Weg zur Marktführerschaft.

Zum uvex-Testimonial-Team gehören weitere Spitzenathleten wie u.a. die Vielseitigkeitsreiter Ingrid Klimke und Kai Rüder, die Springreiter Andreas Kreutzer und Thomas Mühlbauer oder Distanzreiterin Ursula Klingbeil, sowie die Dressurreiter Victoria Max-Theurer und Christoph Koschel. Außerdem wurde uvex seit diesem Frühjahr auch offizieller Ausrüster für Reithelme und Reitbrillen sämtlicher  Nationalteams in allen Disziplinen in Deutschland, Holland und Schweden.


Die uvex Gruppe

Die UVEX WINTER HOLDING GmbH & Co. KG vereinigt drei international tätige Gesellschaften unter einem Dach: Die uvex safety group, die uvex sports group (uvex sports und Alpina) sowie Filtral. Die uvex Gruppe ist mit 41 Tochterfirmen in 22 Ländern vertreten und produziert aus Überzeugung mit Schwerpunkt in Deutschland. Zwei Drittel der insgesamt 2.082 Mitarbeiter sind in Deutschland beschäftigt.

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Isabell Werth mit uvex Dressurhelm (marine)
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Isabell Werth mit uvex Dressurhelm (bronze)
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Isabell Werth zu Pferd mit uvex Dressurhelm (bronze)
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